Mittelschule Auerbach
Mittelschule Auerbach

Ben Salomo bedeutet Sohn des Friedens

Jonathan Kalmanovich – besser bekannt als Ben Salomo - zog die Schüler der 5. bis 7. Klassen bei seiner Lesung in den Bann. Der bekannte Rapper sprach in der Aula der Dr.-Heinrich-Stromer-Grundschule über Extremismus und Vorurteile, über vorgefertigte Denkmuster und Antisemitismus. Geschickt bezog er die Schüler/innen in seinen Vortrag ein. 

 

 

Einige Schüler kannten Ben Salomo als Rapper. Seine Songs wie „Sie sagen mir“ werden gerne gehört und machen nachdenklich. Einige davon präsentierte der junge Mann aus Berlin den Mittelschülern. Auch sein Buch stellte er den Jugendlichen vor. 

Der 15. Mai 2019 war für die Schülerinnen und Schüler der 5., 6. und 7. Klassen ein ganz besonderer Tag, der ihnen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Ben Salomo — er gehört mit zu den erfolgreichsten Rappern Deutschlands — besuchte die Mittelschule Auerbach.

Er war der Einladung der beiden Lehrerinnen Natalie Springer und Stephanie Lindner gefolgt und machte neben Veranstaltungen überwiegend an Gymnasien und in Kulturzentren auch Station an unserer Schule.

Der in Israel geborene Musiker ist bekennender Jude und verarbeitet seine jüdische Herkunft und seine Lebenserfahrungen offensiv in seinen Texten.

Mit seinem klaren Bekenntnis zum Judentum tritt Ben Salomo, mit bürgerlichem Namen Jonathan Kalmanovich, nicht nur antisemitischen Tendenzen im Deutschrap entgegen, sondern macht auch auf den wachsenden Antisemitismus und die Gewaltverherrlichung in der Gesellschaft aufmerksam.

Er sprach mit unseren Schülern über seinen außergewöhnlichen Weg in der Deutschrap-Szene und seine erfolgreiche Battle-Rap-Veranstaltung „Rap am Mittwoch"

In seiner Lesung berichtete Ben Salomo den Schülerinnen und Schülern ebenso von seinen persönlichen Erfahrungen als Jude in Deutschland. Neben Auszügen aus seinem Buch beeindruckte der Rapper und Autor unsere Jugendlichen mit seiner spontanen Rap-Einlage sowie dem authentischen Erzählstil. Offen und ehrlich beantwortete er die vielen Fragen seines interessierten Publikums.

Abschließend gab unser Gast zahlreiche Autogramme und zeigte sich bei den Erinnerungsfotos sehr publikumsnah.

 

Stephanie Lindner, FöLin

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