Mittelschule Auerbach
Mittelschule Auerbach

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Die Woche vom 19. bis 23. Juni verbrachte die Klasse 6a im Schullandheim Kallmünz. Begleitet wurde sie von Klassleiter Arthur Schriml und Claudia Langsteiner. Mit einem Bus der Firma Frank-Reisen steuerten wir über Amberg und das idyllische Vilstal unser Ziel an. Auf dem Hinweg legten wir einen Zwischenstopp an der Ostbayernhalle in Kreuth ein. Dabei hatten wir das Glück, beim Westernreiten in der großen Halle zuschauen zu dürfen.

Nach der Ankunft im Schullandheim bezogen wir unsere Zimmer und erkundeten den Gebäudekomplex und das Außengelände. Die ganze Kasse bewohnte ein eigenes Haus, wobei die Jungen und Mädchen jeweils getrennt in einer eigenen Haushälfte im ersten Stock untergebracht waren.

Täglich wurden einige von den Schülerinnen und Schülern zum Küchendienst eingeteilt. Das bedeutete Tische decken, Essenswagen und Getränke holen, Essen auftragen, für Nachschub sorgen und am Ende alles wieder wegräumen und sauber machen. 

Am Montagnachmittag erkundeten wir bei hohen Temperaturen den malerisch gelegenen Ort und suchten verschiedene Sehenswürdigkeiten auf,  z. B. das alte Rathaus mit dem schiefen Turm, die Steinerne Brücke, die Stadtpfarrkirche St. Michael oder das ehemalige Künstlerhaus (heute Gasthaus zur Amsel), wo Wassily Kandinski und Gabriele Münter längere Zeit gewohnt haben. Das „Haus ohne Dach“ beeindruckte die Klasse besonders. Aufgrund der großen Hitze aßen die Schüler ihr Eis an der Naab und ließen dabei ihre Beine in den Fluss baumeln. Für eine Besteigung der Burg war es viel zu heiß. Erst gegen 22 Uhr erklommen wir den steilen Berg zur Burgruine hinauf und wurden mit einem wunderschönen Blick auf das Vils- und Naabtal belohnt. Der längere Rückweg auf dem Eselsweg war durch die niedrigeren Temperaturen in der Nacht erträglich. 

Der Dienstag begann mit einer Wanderung an der Naab entlang nach Krachenhausen. Nach einer ausgiebigen Pause auf einem Spielplatz kehrten wir pünktlich zum Mittagessen ins Schullandheim zurück. Nachmittags suchten die Schüler in Kleingruppen ein gemütliches und schattiges Plätzchen im Ort auf, um eine von ihnen gewählte Sehenswürdigkeit zu malen. Am Schluss gab es wieder ein Eis zur Belohnung. Ein Musikabend rundete den Dienstag ab.

 

Am Mittwoch packten wir unsere Rucksäcke mit einem Lunchpaket und fuhren mit dem Bus nach Regensburg. Bei einer Stadtführung entdeckten wir viele interessante Gebäude, wie zum Beispiel die Steinerne Brücke (mit der Sage um das Bruckmandl), den Salzstadl (mit dem Besucherzentrum), den Dom, die Porta Praetoria, das alte Rathaus oder viele Haustürme in der engen Altstadt. Auf dem Neupfarrplatz wurde Pause gemacht. Der Höhepunkt war eine zweistündige Fahrt auf der Donau zu den beiden Häfen von Regensburg (mit Erklärung auf dem Schiff). Nach dem Rückmarsch Richtung Bahnhof bummelten alle noch ausgiebig im Einkaufszentrum „Arkaden“. Ein Spielabend mit mitgebrachten Brettspielen bereitete auf die Nachtruhe vor. 

Aufgrund der sehr hohen Temperaturen (36 °C) kam uns am Donnerstag unser Badeausflug gerade recht. Wir verbrachten den ganzen Tag im Westbad in Regensburg. Besonders das Wellenbad, die Sprungtürme und die Rutschen waren heiß begehrt. Nach dem köstlichen Abendessen (Schnitzel mit Pommes frites) stand der bunte Abend mit Musik, Gesellschaftsspielen, Schminken und anderen Darbietungen auf dem Programm. Todmüde fielen wir alle danach ins Bett, worauf der bitterste Tag folgen sollte: die Abreise.

Am Freitag erfolgte nach dem Packen und Aufräumen die Rückfahrt nach Auerbach. Zuvor wurden noch die ordentlichsten Zimmer bei der Aktion „Sauberes Zimmer“ ausgezeichnet. Jedes  Zimmer konnte über die gesamte Woche hinweg Punkte für Ordnung, Sauberkeit und Einhaltung der Nachtruhe sammeln.

Insgesamt war es ein gelungener Schullandheimaufenthalt, bei dem auch Freizeit und Geselligkeit nicht zu kurz kamen. Die Woche brachte uns allen viele Erfahrungen, auch im Bereich der sozialen Kompetenzen. So trug die Woche unter anderem zu einer verbesserten Klassengemeinschaft, zu gegenseitigem Verständnis und Rücksichtnahme bei. Am Schluss waren alle froh (auch die Lehrer!), dass niemand wegen Heimweh frühzeitig nach Hause gefahren ist.

                                                                                                     Arthur Schriml

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