Mittelschule Auerbach
Mittelschule Auerbach

Entlassfeier für 9a und 10M

Die Mittelschule verabschiedete am 20. Juli ihre Absolventen. 26 Zehntklässler legten erfolgreich die Prüfungen zur Mittleren Reife ab; den qualifizierenden Abschluss der Mittelschule schafften 86 Prozent aller Prüflinge aus den beiden neunten Klassen und den externen Teilnehmern.

Diese Ergebnisse sind nicht nur ein Zeichen für Fleiß und Ausdauer der Jugendlichen, sondern auch für den engagierten Unterricht der Lehrkräfte. Martin Nickl (9a) und Johannes Lindner (10M) leiteten die beiden Abschlussklassen und können – ebenso wie die Eltern und Familien der Schüler – stolz auf die Leistungen der jungen Leute sein. Klassenleiterin der 9M, die im nächsten Schuljahr die Mittlere Reife ablegt und in diesem Jahr an den Quali-Prüfungen teilnahm, ist Renate Schmidt. 

Einige Absolventen wurden für ihre sehr guten Leistungen ausgezeichnet. Beste bei der Mittleren Reife war Lina Albersdörfer (1,4) aus Ranna; ebenfalls sehr gut schnitt Carmen Schaffner (1,5) aus Neuhaus ab. Den Qualifizierenden Abschluss der Mittelschule schaffte in der 9a Verena Akdemir aus Auerbach mit einem Durchschnitt von 1,8; Luisa Hofmann aus Auerbach und Alexander Kraus aus Nasnitz erreichten 2,1. In der Klasse 9M waren besonders erfolgreich Lotte Wittmann aus Auerbach (1,5) und Sarah Mühlbauer aus Michelfeld (1,9). 

Für sehr gute Leistungen bei der Mittleren Reife und beim Quali ehrten Rektor Ferdinand Höllerer (r.) und die Klassenleiter Johannes Lindner und Martin Nickl (v.l.) folgende Schüler: v.r. Lina Albersdörfer, Carmen Schaffner, Lotte Wittmann, Sarah Mühlbauer, Alexander Kraus, Verena Akdemir und Luisa Hofmann.

„Auf dem Weg sein“ hieß das Motto, das sich wie ein roter Faden durch die Andacht und die Entlassfeier zog. Jedes Schuljahr sei „the same procedure as last year“, meinte Lehrer Johannes Lindner, und doch haben sich die Jugendlichen verändert, seien auch persönlich gewachsen. Vor der ökumenischen Andacht fragte der Klassenleiter der 10M, wer wohl mit den jungen Leuten auf ihrem künftigen Weg gehen wird. Viele Wege gehen wir ganz alleine, viele fallen uns schwer, andere gehen wir beschwingt, sagte Martin Nickl, Klassenleiter der 9a, in einer Meditation zum Thema. Die Schüler und ihre Familien feierten die Abschlussandacht zusammen mit Pfarrerin Helga von Niedner und Dekan Markus Flasinski. 

Einen kurzweiligen Rückblick auf die sechs Jahre an der Mittelschule gaben die Absolventen der 10. Klasse mit einer Fotopräsentation und vielen guten Worten, die ihrem Klassenleiter Johannes Lindner galten. Er geht zum Schuljahresende in den Ruhestand und sei den Schülern nicht nur Lehrer, sondern auch Arzt, Psychologe und Kummerkasten gewesen. Am Anfang hatten alle Respekt, doch später lernten sie auch den Humor des Pädagogen kennen, berichteten Carmen Schaffner, Christina Wagner und Madlyn Ryan. In einem Sketch präsentierten die Zehntklässer eine Mathestunde mit Lehrer Johannes Lindner und sorgten damit für Heiterkeit zwischen den Grußworten und Reden. Lukas Lindner war die Rolle des Lehrers beinahe auf den Leib geschneidert. Für die 9a bedankten sich Annalena Winkler, Verena Akdemir und Réka Szmolar mit einem Präsentkorb bei Martin Nickl. 

„Gut oder schlecht – Wer weiß es?“ – Diesen Satz aus einem chinesischen Märchen stellte Rektor Ferdinand Höllerer in den Mittelpunkt seiner Ansprache. Oft haben sich die Jugendlichen während ihres Schullebens wohl gefragt, ob der Lernstoff etwas nutzt. Auch im künftigen Berufsleben müsse diese Frage immer wieder beantwortet werden. Nach dem Motto „Wer etwas vermeiden will, sucht Gründe. Wer etwas erreichen will, sucht Wege“ wünschte der Schulleiter den Absolventen, dass sie ihren Weg im Leben finden und diesen erfolgreich gehen werden. 

„Lernen ist Teamwork“, meinte Bürgermeister Joachim Neuß. Schüler, Lehrer und Eltern seien beteiligt. Die Mittelschule bedeute nicht nur Pauken, sondern vermittle neben Wissen und Kompetenz auch weitere Tugenden. Der Schulabschluss sei ein Etappenziel. „Lernt weiter, bleibt neugierig und habt Vertrauen in eure Fähigkeiten“, riet der Rathauschef.

„Jetzt steht ihr am Anfang eurer Zukunft“, sagte die Vorsitzende des Elternbeirats, Susanne Wagner-Dörrzapf. Den jungen Menschen riet sie, die Chancen zu ergreifen und nicht abzuwarten. Nach zehn Jahren im Amt verlässt sie zusammen mit Stellvertreterin Vera Albersdörfer den Elternbeirat, da auch ihre Kinder verabschiedet wurden. Präsente der Schule und ein herzlicher Beifall begleiteten die engagierten Frauen.

Am diesem Wendepunkt müssen die Jugendlichen Entscheidungen treffen, meinte Dekan Markus Flasinksi. Gott werde bei den Absolventen bleiben, ihnen stets helfen und sie trösten.

Viele Ehrengäste waren zur Verabschiedung in die Aula der Dr.-Heinrich-Stromer-Grundschule gekommen. Andacht und Feier wurden musikalisch gestaltet von der Bläsergruppe und dem Chor der Schule unter der Leitung von Renate Schmidt. 

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