Mittelschule Auerbach
Mittelschule Auerbach
Den Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels gibt es bereits seit 57 Jahren. An etwa 7200 Schulen beteiligen sich mehr als 600 000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen aller Schularten.
Auch an der Mittelschule Auerbach schickten die Klasse 6a von Ferdinand Höllerer und die Klasse 6b von Sabine Biersack je zwei Klassenlesemeister ins Rennen, wer unsere Schule im Februar in Sulzbach-Rosenberg beim Landkreisentscheid vertreten soll.
Jana Schreier aus der Klasse 6a las aus „Hugos Masterplan“ von Sabine Zett vor und Johannes Bayrug suchte sich „Gregs Tagebuch 3 – jetzt reicht`s“ von Jeff Kinney aus. Für die Klasse 6b traten Celina Weißenberger mit dem Buch „In meiner Welt“ von Susanne Lück und Enrico Pisani mit „Gregs Tagebuch 9 – Böse Falle“ von Jeff Kinney an.
Die Jury, bestehend aus stellvertretender Schulleiterin Renate Schmidt, Lehrer Arthur Schriml, Elternbeiratsmitglied Andrea Zirh, zweitem Schülersprecher Gabriel Akdemir und der Vorjahressiegerin Selina Christ, bewertete Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl.
Bei der Lesetechnik kommt es darauf an, bei gut verständlicher Aussprache sicher und flüssig vorzulesen und bei angemessenem Tempo auf eine sinnvolle Betonung zu achten. Bei der Interpretation soll die Stimmung des Textes erfasst und an das Publikum weitergegeben werden. Der Vortragende muss sich gut in das Geschehen hineinversetzen und es überzeugend zum Ausdruck bringen können. Bei der Textauswahl geht es nur beim Wahltext um die Auswahl eines passenden Textabschnittes, dessen Anfang und Ende die Zuhörer gut in den Gesamttext einbinden sollen.
Die Entscheidung fiel dann in der zweiten Runde. Die vier Sechstklässler sollten nun einen fremden Text lesen, den Arthur Schriml ausgesucht hatte: „Hilfe die Herdmanns kommen“ von Barbara Robinson, ins Deutsche übersetzt vom Bamberger Schriftsteller Paul Maar. Nun zeigte sich, ob die Kandidaten auch einen fremden Text spontan zum Leben erwecken können, indem sie gut betonten, Tempo und Lautstärke veränderten oder ob sie sicher und vorausschauend lesen konnten. Schulsiegerin wurde schließlich Jana Schreier aus der Klasse 6a. Sie verstand es am besten, dass sich die jungen Zuhörer aus den 5. und 6. Klassen gut in die Stimmung des Buches hineinversetzen konnten.
Rektor Ferdinand Höllerer machte auch auf das zur Verfügung stehende Lesefutter in unserer Schülerbücherei, der Stadtbücherei St. Johannes und der evangelischen Bücherei aufmerksam.
Es geht einfach darum, bei den Schülern die Lust zum Lesen zu wecken; denn wer liest, ist in der Schule besser und hat auch mehr vom Leben. Gerade bei den medienverwöhnten jungen Menschen kann das Vorlesen diese Lust am Lesen fördern: Wer liest, gewinnt!
Arthur Schriml
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